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digimax by Patrick Motsch

ERP für Photovoltaik

ERP für Photovoltaikunternehmen – individuelle Lösungen statt Software von der Stange

Wir führen ERP-Systeme ein und optimieren sie speziell für die Prozesse von Solarbetrieben – vom Lead über Projektabwicklung bis zum Service der laufenden Anlage.

Klassische ERP-Systeme sind für den industriellen Mittelstand entwickelt worden – nicht für Photovoltaikunternehmen. Wer als PV-Betrieb ein Standard-ERP einführt, stellt schnell fest: Die Stammdatenmodelle passen nicht (Anlagen statt Maschinen, Module statt Material), die Workflows passen nicht (Inbetriebnahme-Protokolle, EEG-Logik, Förderanträge fehlen) und die Berichte zeigen nicht das, was eine Geschäftsführung in der Solarbranche wirklich braucht.

Wir gehen den umgekehrten Weg. Statt Ihren Betrieb in eine Standardsoftware zu zwingen, bauen wir das ERP-System um Ihre Prozesse herum. Das kann eine maßgeschneiderte Eigenentwicklung sein, eine Erweiterung bestehender Open-Source-Plattformen oder die strategische Auswahl, Einführung und Anpassung eines kommerziellen ERPs – immer auf Basis dessen, was bei Ihnen am besten passt.

Wichtig: Wir sind nicht Vertriebspartner eines bestimmten Herstellers und bekommen keine Provisionen für die Empfehlung einzelner Produkte. Unsere Empfehlung basiert ausschließlich darauf, was Ihrem Betrieb am meisten nützt. In vielen Fällen ist die wirtschaftlich beste Lösung eine schlanke Eigenentwicklung, in anderen Fällen ist eine bestehende Plattform sinnvoll.

Ihre Vorteile

Ein ERP, das zu Ihrem Solarbetrieb passt

Solar-spezifisches Datenmodell

Anlagen, Module, Wechselrichter, Speicher, Förderprogramme, EEG-Logik – alles als Erstklass-Objekte, nicht als Bastellösung in einem Maschinenbau-ERP.

Durchgängiger Prozess

Vom Lead über Aufmaß, Angebot, Planung, Montage, Inbetriebnahme bis zum Wartungsvertrag – alles in einem System, ohne Excel-Brücken.

Schnelle Time-to-Value

Sie nutzen das ERP in der ersten produktiven Variante nach 8 bis 16 Wochen – nicht erst in zwei Jahren wie bei klassischen Roll-outs.

Keine Lizenzkostenfalle

Bei Eigenentwicklungen entstehen keine User-basierten Lizenzkosten. Bei kommerziellen Plattformen verhandeln wir mit – mit Ihrem Interesse, nicht mit dem des Herstellers.

Hosting in Deutschland

Sie haben die Wahl: On-Premises in Ihrem Netzwerk, deutscher Hoster (Plesk, Hetzner) oder europäische Cloud. Kein US-Cloud-Zwang.

Training & Change Management

Ein ERP scheitert selten an der Technik, oft am Roll-out. Wir schulen Ihr Team strukturiert und begleiten die Umstellung auch nach Go-Live.

Unser ERP-Vorgehen

Vier Schritte – kein Big-Bang-Roll-out, sondern schrittweise Inbetriebnahme.

  1. 1

    Ist-Analyse & Prozess-Mapping

    Wir gehen mit Ihnen die kompletten Wertschöpfungsketten durch – von der ersten Kundenanfrage bis zum letzten Service-Einsatz – und identifizieren Brüche, Doppeleingaben und manuelle Workarounds.

  2. 2

    Make-or-Buy-Entscheidung

    Auf Basis der Analyse empfehlen wir, ob Eigenentwicklung, Open-Source-Plattform oder kommerzielles ERP wirtschaftlich am sinnvollsten ist – mit transparenter TCO-Rechnung.

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    Schrittweise Einführung

    Wir rollen die wichtigsten Module zuerst aus (typischerweise Lead/Angebot und Projektabwicklung), damit Sie schnell Wirkung sehen. Weitere Module folgen, sobald die ersten produktiv laufen.

  4. 4

    Optimierung & Erweiterung

    Nach Go-Live betreuen wir das System weiter – passen Workflows an, ergänzen Module, integrieren neue Datenquellen. Sie behalten die volle Datenhoheit.

Häufige Fragen

Antworten auf Ihre Fragen

Alles, was Sie über die Zusammenarbeit mit digimax wissen müssen.

Lohnt sich ein eigenes ERP für ein PV-Unternehmen mit 10 Mitarbeitern?

Oft ja, weil die Lizenzkosten kommerzieller ERPs schon ab 10 Usern erheblich werden. Wichtiger ist aber: Ein eigenes ERP rechnet sich, wenn es Ihnen einen konkreten Engpass löst (z.B. Projektabwicklung, Service-Management). Im Erstgespräch prüfen wir das ehrlich – manchmal ist auch ein schlankes Standardprodukt die bessere Wahl.

Welche kommerziellen ERPs empfehlt ihr in der PV-Branche?

Wir sind herstellerneutral. Im Mittelstand sind unter anderem Branchen-ERPs wie SOL-Office, kaufmännische Universal-ERPs (SAP Business One, weclapp, sevDesk in Kombination mit Speziallösungen) oder offene Plattformen wie ERPNext im Einsatz. Welche Lösung passt, entscheidet sich an Ihrem konkreten Prozess- und Budgetprofil.

Wie lange dauert eine ERP-Einführung?

Erste produktive Nutzung ist nach 8 bis 16 Wochen realistisch – aber das ist eine erste Ausbaustufe, nicht der finale Stand. Die vollständige Ablösung von Excel und Insellösungen ist ein 12-bis-24-Monate-Prozess, der parallel zum Tagesgeschäft läuft.

Was passiert mit unseren Daten aus dem alten System?

Die werden migriert. Wir schreiben Importskripte für Kunden, Lieferanten, Angebote, Aufträge und Stammdaten aus Ihrem Altsystem – egal ob Excel, Branchen-Software oder älteres ERP. Datenqualität wird dabei automatisch geprüft und auffällige Datensätze werden zur manuellen Klärung markiert.

Können wir das System später selbst weiterentwickeln?

Ja. Bei Eigenentwicklungen gehört der Code Ihnen. Bei Open-Source-Plattformen ist die Erweiterbarkeit ebenfalls offen. Bei kommerziellen Lösungen ist es vom Anbieter abhängig – das prüfen wir bei der Auswahl explizit mit.

Macht ein eigenes ERP für Ihren Betrieb Sinn?

Im 15-Minuten-Sparring sortieren wir, ob Sie ein bestehendes System optimieren, ein neues einführen oder eine Eigenentwicklung in Betracht ziehen sollten.